Häufig wird das Trinken schlichtweg vergessen oder die nötige Gewohnheit fehlt. Die Folge sind Müdigkeit, Schlappheit, Kopfschmerzen und Unkonzentriertheit. Bevor ein starker Kaffee oder eine Kopfschmerz- tablette zur Symptombekämpfung genommen werden, sollte es vielleicht erst einmal ein großes Glas Wasser sein.
Trinken lässt sich nur in begrenztem Maß nachholen, ähnlich wie Schlafmangel. Und es steigert tatsächlich die Konzentration! Je weniger es zu trinken gibt, desto träger und müder werden Körper und Geist, das Blut fließt langsamer, Muskel- und Gehirnzellen werden mit weniger Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.
Optimal sind Mengen von eineinhalb bis zwei Litern täglich. Dazu zählt auch die Flüssigkeit (etwa 500 ml) aus festen Lebensmitteln wie Suppen, Soßen, Obst, Gemüse oder Milchprodukten wie Buttermilch und Co.
Keine Frage des Alters
Für viele Menschen bedeutet mehr zu trinken eine unüberwindbare Last, die sie am liebsten von sich wegschieben. Doch so schwer ist es gar nicht. Auch hier lautet die Devise: Übung macht den Meister, und das ist keine Frage des Alters. Hier ein paar Tipps: Trinken Sie regelmäßig über den Tag verteilt, bevor der Durst kommt. Essen Sie täglich frisches Obst und Gemüse wie Spargel, Tomaten, Zitrusfrüchte. Nehmen Sie sich eine 1 bis 1,5-Literflasche Wasser mit zur Arbeit, die Sie an einem Tag alleine austrinken. Denken Sie auch auf Reisen an ausreichendes Trinken.
Ob Sie generell genug trinken, können Sie auch an der Farbe des Urins feststellen. Je dunkler, desto weniger Flüssigkeit ist im Körperumlauf. Je heller und durchsichtiger, desto besser steht es um die Trinkbalance. Ein weiterer Parameter ist - neben Konzentration, Kopfschmerzen und Co - auch das Hautbild. Wer dauernd zu wenig trinkt, hat meist eine eher fahle, graue und müde Haut. Wird genug getrunken, ist sie prall, rosig und gut durchblutet - eine günstige Hautpflege von innen. Jetzt sagen Sie vielleicht, dass ständiges Trinken ein Abo auf der Toilette mit sich zieht. Das stimmt so nicht ganz. Tatsächlich gibt es Getränke, die harnfördernder sind als andere. Beispielsweise grüner Tee, Kaffee oder Bier. Bier eignet sich jedoch weniger zur Deckung des täglichen Flüssigkeitsbedarfs, dank Alkohol und Energie.
Je regelmäßiger Alkoholfreies getrunken wird, um so eher gewöhnt sich der Körper daran. Der Weg zum WC muss nicht mehr nach jedem Glas sein. Wer einmal mit dem Trinkplus gestartet ist, spürt schnell, dass er sich fitter und leistungsfähiger fühlt. Tage, an denen es zu wenig Flüssiges gab, lassen sich dann viel besser spüren. Abwechslung in der Getränkeauswahl macht Spaß und Lust auf mehr. Wenn Sie zum Beispiel Säfte mögen, wählen Sie Produkte, die zu 100 Prozent aus Frucht bestehen (auch Direktsaft genannt). Mischen Sie den Saft am besten im Verhältnis drei Teile Wasser und ein Teil Saft.
30.11.11
Müdigkeit adé: Gut drauf dank regelmäßigem Trinken
Wussten Sie, dass Kamele in nur zehn Minuten bis zu 120 Liter Wasser aufnehmen können? Und wir Deutschen? Wir trinken über den Tag verteilt eher zu wenig!

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